viernes, 5 de marzo de 2021

Klöckner: Mehr Tierwohl im Stall und auf der Wiese gibt es nicht zum Nulltarif!

 

Ergebnisse der unabhängigen Machbarkeitsstudie zu Vorschlägen der "Borchert-Kommission" liegen vor, zeigen mehrere Finanzierungswege auf

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, treibt den Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland voran. Hin zu mehr Tierwohl während der gesamten Lebensspanne der Tiere, einer höheren gesellschaftlichen Akzeptanz sowie einer verlässlichen und langfristigen Finanzierung für die Landwirte.

Die Bundesministerin betont: „Unsere Gesellschaft will mehr Tierwohl. Unsere Landwirte wollen mehr Tierwohl. Mehr Tierwohl im Stall und auf der Wiese gibt es aber nicht zum Nulltarif! Und deshalb müssen wir das System der Tierhaltung in Deutschland umbauen – das bringe ich voran: Damit Landwirte die Erwartungen, die an sie gestellt werden, erfüllen und auch davon leben können. Wirtschaftlichkeit muss mit mehr Tierwohl zusammengehen bei uns im Land. Denn sonst exportieren wir diese Fragen ins Ausland und importieren mit den Produkten wiederum die alten Probleme.“

Bundesministerin Julia Klöckner hatte deshalb das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung, die sogenannte "Borchert-Kommission", eingesetzt. Die Kommission hat ein Konzept zur Weiterentwicklung der Tierhaltung mit verschiedenen Möglichkeiten zur Finanzierung vorgelegt. Zur Bewertung der rechtlichen Konformität dieser Optionen hat das Bundesministerium bei der Rechtsanwaltskanzlei Redeker, Sellner, Dahs eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Auch der Deutschen Bundestag, die Agrarministerinnen und Agrarminister der Bundesländer sowie die Borchert-Kommission selbst haben diesen Auftrag in ihren Beschlüssen unterstützt. Die Ergebnisse dieser Studie liegen nun vor.

Zentrale Ergebnisse der Machbarkeitsstudie 

  • Die Studie zeigt, welche Handlungsoptionen bei der Finanzierung und bei der Förderung des Umbaus der Nutztierhaltung in Deutschland und Europa rechtlich möglich sind – und welche aus rechtlichen oder anderen Gründen ausscheiden.
  • Die Studie bekräftigt, dass den Landwirten die Kosten für den tierwohlgerechten Umbau der Ställe und die höheren laufenden Kosten ausgeglichen werden müssen. Die zu erwartenden Gesamtkosten werden konkret beziffert:
    • 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2025,
    • 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2030,
    • 4,0 Milliarden Euro im Jahr 2040.
  • Die Studie zeigt, dass den unterschiedlichen Empfehlungen des Kompetenznetzwerkes keine grundsätzlichen Bedenken entgegenstehen.

Julia Klöckner: „Nur, wenn den Landwirten Mehrkosten ausgeglichen werden und die Finanzierung vertraglich abgesichert ist, bekommen wir einen Schub für mehr Tierwohl.  Es liegen nun mehrere, rechtlich geprüfte Vorschläge auf dem Tisch, wie wir die Tierhaltung in Deutschland umbauen und finanzieren können. Es geht nicht um das 'Ob' – es geht um das 'Wie'. Die politische Forderung nach mehr Tierwohl ist von vielen Seiten formuliert. Ich lade ein, zu konstruktiven Gesprächen über den besten Weg, um dieses Ziel zu erreichen.“

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First virtual Berlin Agriculture Ministers' Conference - 76 ministers adopt final communiqué

Berlin World Food Conference: Governments agree on communiqué on forward-looking agriculture

The 13th Berlin Agriculture Ministers' Conference at the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) saw seventy-six agriculture ministers adopt an ambitious final communiqué.

The coronavirus is making the fight against hunger more difficult - it is estimated that the pandemic has resulted in 130 million more people suffering from hunger. "The coronavirus teaches us at the same time what levers we need to use to fight hunger. On the one hand, supply chains must function in order to make food available and to keep prices stable and affordable. High prices must not be paid for with people’s starvation," said Federal Minister Julia Klöckner.

On 22 January 2021, Federal Minister Klöckner welcomed 76 fellow agriculture ministers from across the globe to the Agriculture Ministers’ Conference, which is hosted by the Federal Ministry of Food and Agriculture (BMEL) during the during the Global Forum for Food and Agriculture. UN Secretary-General António Guterres sent a video message in which he emphasised that efforts must be intensified in order to accomplish the “zero hunger” agenda by 2030. Guterres said in his message, "Our agriculture should enable everyone to have access to a healthy diet and appropriate employment opportunities and at the same time to minimise waste.”

A joint communiqué was adopted and presented to:

  • Patricia Espinosa Cantellano, Executive Secretary of the UN Framework Convention on Climate Change
  • Dr Agnes Kalibata, the UN Secretary-General’s Special Envoy for the 2021 Food Systems Summit
  • Dr Monique Eloit, Director-General of the World Organisation for Animal Health (OIE)

The communiqué can be downloaded here.

Final communiqué sets ambitious goals

In the final communiqué, the Agriculture Ministers’ Conference agreed inter alia on the following objectives:

  • doubling down on efforts to achieve the “Zero Hunger” Sustainable Development Goal of the United Nations’ 2030 Agenda in spite of COVID-19.
  • Maintaining food production and keeping markets open and supply chains operational during the COVID-19 pandemic.
  • Promoting the “One Health" approach, strengthening animal health, establishing resilient animal health systems and improving health management for wildlife species in order to prevent future pandemics.
  • Improving soil carbon sequestration, combating further deforestation and reducing food losses and waste in order to contribute to climate change mitigation.
  • Supporting climate negotiations in the field of agriculture and in particular strengthening the Koronivia Joint Work on Agriculture.
  • Assisting the agricultural sector in adapting to climate change by implementing measures in the areas of water, biodiversity, breeding, and animal husbandry.
  • Supporting integrated, sustainable and resilient food systems, thereby contributing to the 2021 UN Food Systems Summit.

GreCross-border cooperation

The Berlin Agriculture Ministers' Conference is regarded as the political highlight of the GFFA. Thousands of high-level representatives from politics, industry and civil society gathered virtually for the first time over the five days of the GFFA. At this international conference, they exchanged their views on key issues regarding the future of the global agri-food industry. Mr. Feiler, Parliamentary State Secretary to the Federal Minister of Food and Agriculture, opened the conference on 18 January.

Under the title “How to Feed the World in Times of Pandemics and Climate Change”, the specialist events at the GFFA dealt with global food security and implementing the human right to adequate food despite pandemics and climate change.

The world’s leading conference

The GFFA is the world's leading international conference on key issues regarding the future of the global agri-food industry. The GFFA focuses on the issue of food security and has taken place annually at the beginning of the International Green Week in Berlin since 2009. The political highlight is the Agriculture Ministers' Conference which is attended by around 70 ministers. The Forum is organised and hosted by the Federal Ministry of Food and Agriculture (BMEL) in cooperation with the Berlin Senate, Messe Berlin GmbH and the GFFA Berlin e.V..

 

Stärkere Förderung kleinerer Betriebe – Honorierung von Umweltleistungen – bessere Unterstützung von Junglandwirten



Bundesministerin Julia Klöckner legt Entwurf für nationale Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik Europas vor

Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) steht vor einem Systemwechsel. Unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft hatte die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, erreicht, dass zum einen Einkommen in der Landwirtschaft weiterhin stabilisiert werden, die wegen des großen internationalen Wettbewerbs, steigender Anforderungen und Klimaunsicherheiten unter Druck geraten. Zum anderen werden mehr Umwelt-und Klimaschutzleistungen vergütet. Einkommens- sowie Ernährungssicherung werden so mit mehr Umwelt- und Klimaschutz zusammengebracht. Es brauche eine leistungsfähige, wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft, betont die Bundesministerin. Dass die Einkommensstützung aus der Ersten Säule den Landwirten Planungssicherheit biete und dass ökologische Leistungen im Sinne des Gemeinwohls honoriert würden, sei daher wesentlich.

Zukünftig soll jeder Euro Fördergeld aus Brüssel an Umwelt-, Biodiversitäts- und Klimaauflagen geknüpft sein. Das bedeutet: Der Besitz von Fläche allein berechtigt nicht zum Bezug von Direktzahlungen. Entscheidend ist, wie die Fläche bewirtschaftet wird. Ein wichtiger Durchbruch zudem: Die Bundesministerin hat in den Verhandlungen durchgesetzt, dass erstmals EU-weit mindestens 20 Prozent der Mittel aus der Ersten Säule für noch weitergehende Umweltmaßnahmen – die sogenannten Öko-Regelungen – verwendet werden müssen. Das sei im EU-Binnenmarkt ein großer Beitrag für mehr Wettbewerbsgerechtigkeit, so die Ministerin.

Aufgabe der Mitgliedstaaten ist es, rechtzeitig zur Umsetzung dieser Ziele einen nationalen Strategieplan – parallel zu den laufenden Beratungen zwischen Europäischem Parlament, Rat und Kommission – zu erarbeiten und der Kommission zur Prüfung vorzulegen. Die Bundesministerin hat sechs konkrete, sachgerechte und wirksame Öko-Regelungen definiert, die deutschlandweit angewendet werden sollen und weitere Eck-punkte zur nationalen Umsetzung der GAP vorgelegt. Die Agrarstrukturen in Deutsch-land seien regional sehr unterschiedlich, macht Klöckner dabei deutlich.

Bundesministerin Julia Klöckner: "Allen ist klar, dass es zu Veränderungen kommen muss: Wir haben uns auf europäischer Ebene gemeinsam dazu entschieden, kleinere Betriebe, junge Landwirte sowie mehr Umweltleistungen zu fördern. Das führt zwangs-läufig zu Verschiebungen, die ich mit Augenmaß und nicht in Schwarz-Weiß-Manier vor-nehme. Der europäisch beschlossene Systemwechsel findet sich in unserem nationalen Vorschlag wieder. Es geht darum, dass Landwirtschaft noch stärker zu mehr Umwelt-, Klima- und Artenschutz und damit zum Erhalt der eigenen Wirtschaftsgrundlage beiträgt. Gleichzeitig berücksichtigen wir mit unseren Eckpunkten, dass die landwirtschaftliche Struktur in Deutschland vielfältig ist. Wir wollen Deutschland auch in seinen unterschiedlichen Strukturen in den ländlichen Räumen zusammenhalten. Ein Ausspielen Ost gegen Süd, Süd gegen Nord, West gegen Ost gibt es mit mir nicht. Bei allem müssen wir auch immer an die Menschen und ihre Familien denken, die in der Landwirtschaft arbeiten und sich der wichtigen Aufgabe verschrieben haben, unsere Ernährung zu sichern. Auf sie kommen zurzeit viele Veränderungen zu. Wir begleiten und unterstützen die Landwirtschaft zielgerichtet dabei. Darüber hinaus werden wir die Bereitschaft junger Menschen fördern, sich für eine Zukunft in der heimischen, regionalen Landwirtschaft zu entscheiden."

Eckdaten für den nationalen Strategieplan Deutschlands zur Umsetzung der neuen GAP ab 2023:

I. Mehr Klima- und Umweltschutz

Öko-Regelungen

20 Prozent der Direktzahlungen sollen künftig an noch höhere Umwelt- und Klimaleistungen geknüpft sein. Um Geld aus diesen 20 Prozent zu erhalten, müssen so genannte Öko-Regelungen umgesetzt werden, die über die allgemeinen Auflagen an Umwelt- und Klimaschutz hinausgehen. Für Deutschland entsprechen diese 20 Prozent insgesamt 900 Millionen Euro jährlich, mit denen die Biodiversität gestärkt und die natürlichen Ressourcen geschont werden.

Maßnahmen, die bundesweit angeboten werden sollen:

  1. Erhöhung des Umfangs der nichtproduktiven Flächen und Landschaftselemente, auf denen weder Ackerbau noch Tierhaltung betrieben werden, über die in der Konditionalität vorgeschriebenen drei Prozent hinaus.
  2. Aufwertung dieser nichtproduktiven Flächen durch die Anlage von Blühstreifen, Blühinseln oder Altgrasstreifen, um die Biodiversität zu erhöhen.
  3. Anbau vielfältiger Kulturen im Ackerbau einschließlich Leguminosen – heimische Eiweißpflanzen, die als Eiweißquelle für Tierfutter verwendet werden können. Importe aus Drittstaaten, etwa von Soja, können so reduziert werden.
  4. Extensivierung von Dauergrünland: Grasflächen werden zum Beispiel seltener gemäht oder gedüngt und von weniger Tieren genutzt. Das kommt der Biodiversität zugute.
  5. Weideprämien für Schafe, Ziegen oder Mutterkühe, um ökologisch wertvolle Flächen zu erhalten und das Tierwohl zu erhöhen.
  6. Erhalt von Agroforstsystemen auf Ackerland oder Dauergrünland: Hierbei wird Landwirtschaft unter Einbeziehung von Bäumen und Sträuchern betrieben. Agroforstsysteme sind artenreich, stabilisieren den Wasserhaushalt und schützen den Boden vor Erosion.

Umschichtung

Die Umschichtung von Mitteln aus der 1. in die 2.Säule der GAP soll von sechs auf acht Prozent erhöht werden. Das ist ein Plus von knapp 100 Millionen Euro jährlich. Damit stehen den Bundesländern in der 2. Säule aus der Umschichtung insgesamt knapp 400 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung für

  • die Förderung von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen,
  • die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und
  • die Stärkung der ländlichen Räume.

Denn: Die Agrarstrukturen und Bewirtschaftungsformen in den Bundesländern sind sehr unterschiedlich. Zusätzlich zu den in ganz Deutschland angebotenen Öko-Regelungen sind deshalb passgenaue Maßnahmen in den Ländern nötig, um die größtmögliche Wirkung zu entfalten. Die Landwirtinnen und Landwirte können über die dadurch erweiterten Programme der Länder diese Mittel nutzen.

Erweiterte Konditionalität:

Alle Direktzahlungen der ersten Säule sollen zukünftig an die Umsetzung von Umwelt- und Klimaleistungen geknüpft werden. Es gibt keine Leistung mehr ohne Gegenleistung. Auflagen sind unter anderem:

  • Mindestens drei Prozent der Ackerflächen sind von Landwirten als nichtproduktive Flächen oder Landschaftselemente vorzuhalten.
  • Keine Umwandlung von Dauergrünland in Mooren und Feuchtgebieten.

II. Stärkere Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen

Erhöhung der Umverteilungsprämie

Das Bundeslandwirtschaftsministerium will kleinere und mittlere Betriebe in Deutschland noch besser unterstützen, indem die ersten Hektare künftig stärker gefördert werden. Das bedeutet, dass größere Betriebe hier mit Einschränkungen bei den Direktzahlungen rechnen müssen, die in die Umverteilung zugunsten der kleineren und mittleren Betriebe fließen:

  • Statt wie bisher sieben Prozent sollen künftig daher zehn Prozent der Obergrenze für Direktzahlungen für die Umverteilungsprämie verwendet werden.
  • Das ist ein Plus von 122 Millionen Euro auf dann 452 Millionen Euro jährlich.
  • Gewährt wird diese Summe in zwei Stufen:

    • In Stufe 1 (bis 40 Hektar) soll es einen Zuschlag von rund 62 Euro pro Hektar geben,
    • in Stufe 2 (41 bis 60 Hektar) werden rund 37 Euro zusätzlich gezahlt.
  • Betriebe mit mehr als 300 Hektar erhalten künftig keine Umverteilungsprämie für ihre ersten Hektare.

Degression

  • Größeren Betrieben, die mehr als 60.000 Euro Basisprämie erhalten, wird der darüberhinausgehende Betrag um fünf Prozent gekürzt (Degression).
  • Bei einer Basisprämie von mehr als 100.000 Euro steigt die Kürzung auf zehn Prozent.

Die gekürzten Beträge aus der Degression gehen den Bundesländern nicht verloren – sie werden in die 2. Säule umgeschichtet. Dort können die Landwirtinnen und Landwirte sie über weitere Programme der Länder zur Stärkung von Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl nutzen.

III. Bessere Förderung von Junglandwirten

Erweiterung der Fördermöglichkeiten

Ziel ist es, Junglandwirte noch stärker zu unterstützen. Denn ohne Nachwuchs hat die Landwirtschaft keine Zukunft. Deshalb will Bundesministerin Klöckner junge Landwirtinnen und Landwirte bis 40 Jahre mit einer erweiterten Förderung von zwei Prozent der Direktzahlungsmittel – 98 Millionen Euro – zur Niederlassung ermutigen.

  • Künftig wird Junglandwirten eine zusätzliche Prämie für bis zu 120 Hektar (bisher 90 Hektar) gewährt.
  • Ergänzend können die Bundesländer auch zukünftig Investitionen von Jungland-wirten mit höheren Zuschüssen in der 2. Säule fördern sowie pauschal unterstützen.

Zeithorizont

Deutschland muss seinen Strategieplan zur Umsetzung der GAP bis zum 1. Januar 2022 der Europäischen Kommission übermitteln. Daher muss das Gesetzespaket, das Bestandteil des Strategieplans wird, bis Ende Juni 2021 verabschiedet werden. Ergebnisse der weiteren Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat und der Kommission werden im Verfahren berücksichtigt. Die Europäische Kommission prüft und genehmigt diesen Strategieplan im Laufe des Jahres 2022. Ab 1. Januar 2023 starten wir dann mit der neuen Agrarpolitik.

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Podcast "Desde la banca": Crear oportunidades sostenibles para un futuro más próspero e inclusivo - 05 de marzo de 2021

 La sostenibilidad se ha convertido en un tema urgente y de dimensión global, por eso en este episodio del  Podcast "Desde la banca", hablamos sobre la relevancia que ha cobrado en el sector financiero y el compromiso que está ejerciendo para diseñar productos y servicios acordes a estas nuevas necesidades, con el firme objetivo de construir un futuro más verde e inclusivo para todos. Dale clic a las imágenes y el acceso es directo tanto al audio, como a la nota en bbva.com

Podcast: Crear oportunidades sostenibles para un futuro más próspero e inclusivo

https://www.bbva.com/es/mx/podcast-crear-oportunidades-sostenibles-para-un-futuro-mas-prospero-e-inclusivo/

 

 

El cambio climático es una realidad, y sus efectos en los diferentes ecosistemas cada vez son más visibles. Ante esto, la sostenibilidad cobra una gran relevancia para lograr un futuro más próspero e inclusivo sin dejar a nadie atrás y con una alta prioridad a nivel global.

La banca es un actor relevante de la economía, por lo que su liderazgo es fundamental para apoyar los esfuerzos de desarrollo sostenible. Para el Grupo BBVA, y para BBVA México, la sostenibilidad es parte permanente de la estrategia de negocio para los próximos años, y continuará desarrollando soluciones y productos que generen un impacto positivo en la sociedad y en el medio ambiente.

Wendy García Calderón, secretaria técnica de Presidencia y coordinadora de Educación en Cambio Climático del Centro Mario Molina; Marcela Ponce, líder en finanzas climáticas del International Finance Corporation (IFC) en Latinoamérica; e Irma Acosta Pedregal, directora de Negocio Responsable y Sustentabilidad de BBVA México nos detallan en este episodio del podcast ‘Desde la banca’ la importancia de construir un futuro más verde y justo para todos.

Todos los capítulos de BBVA ‘Podcast’ pueden encontrarse en las siguientes plataformas: iVoox, Apple Podcast, Spotify y Google Podcast.

 


 

En marcha 13 tiendas Diconsa en apoyo a mujeres víctimas de violencia económica


 

 

  • ​En coordinación con el Instituto Nacional de las Mujeres (Inmujeres), Segalmex-Diconsa cuenta con nueve tiendas en Tabasco, tres en Morelos y una en Chihuahua. ​
  • ​Bajo el lema “Mujeres al centro del campo y la pesca” la Secretaría de Agricultura y Desarrollo Rural trabaja para cerrar la brecha de desigualdad en el sector.

 

 

El organismo Seguridad Alimentaria Mexicana (Segalmex), sectorizado en la Secretaría de Agricultura y Desarrollo Rural, en coordinación con Diconsa y el Instituto Nacional de las Mujeres (Inmujeres), puso en marcha la “Estrategia integral para promover la autonomía económica a mujeres víctimas de violencia” en los estados de Tabasco, Chihuahua y Morelos.

 

A través de las Instancias de las Mujeres en las Entidades Federativas (IMEF’s), las mujeres violentadas son apoyadas por Diconsa con mobiliario (anaqueles y báscula) y un capital inicial de trabajo conformado por productos de la canasta básica, desde leche hasta granos.

 

Estos apoyos de Diconsa se entregan en comodato con el fin de que las beneficiarias se encarguen de la operación de una tienda de organización popular, de cuyas ventas obtendrán un porcentaje, informó Segalmex.

 

Esta acción permite que mujeres trabajadoras puedan empezar un patrimonio para ellas y sus hogares, para lo cual solo requieren estar inscritas en los padrones de los IMEF’s en cada entidad, y contar con un espacio, propio o rentado, que bien puede ubicarse en su casa.

 

Bajo el lema “Mujeres al centro del campo y la pesca”, la Secretaría de Agricultura y Desarrollo Rural trabaja para cerrar la brecha de desigualdad de las mujeres en el sector y fomenta su participación activa dentro del objetivo de avanzar hacia la seguridad alimentaria del país.

 

Segalmex ha abierto nueve tiendas en Tabasco: una en la localidad Vicente Guerrero, municipio de Teapa, atendido por Rosa Aurora Alvarado; dos en Centro, operados por Yessica Cristhel García y María Guadalupe Cambrano, y dos más en Comalcalco, a cargo de Lesvia Izquierdo de la Cruz y Manuela Ovando.

 

Además, en las colonias tabasqueñas Jacinto López y Emiliano Zapata, municipio de Cárdenas, donde fueron comisionadas Dulce Cristal López y Gotery Catherine Jiménez; en la ranchería Corriente, en Nacajuca, la tienda es operada por Tila del Carmen Sánchez Frías, y en Emiliano Zapata, el inmueble está a cargo de Elodia Domínguez Hernández.

 

En Chihuahua opera una tienda bajo esta modalidad y con la cual se apoya el empoderamiento económico y de acceso de oportunidades a mujeres que han sufrido este flagelo y que habitan en zonas rurales y urbanas marginadas de la entidad. El punto de venta está en el municipio de Morelos y es atendido por Manuela de Jesús Ruiz.

 

En el estado de Morelos, una tienda se localiza en el municipio de Yautepec, atendida por Virginia Casimiro, y en el de Tetecala, dos tiendas son operadas por Marisol Espinosa y Jazmín Adriana Ávila.

Persiste volatilidad elevada en mercados financieros

 

México: Reporte Económico Diario

 


 

  • Continúa recuperación en indicador de la inversión de EUA. Las órdenes de compra de bienes duraderos en EUA registraron un crecimiento mensual de 2.6% en enero de 2021, el mayor incremento mensual en los últimos seis meses, y por arriba del 2.1% esperado por el consenso. Acumularon así nueve meses consecutivos con aumentos, después de las contracciones significativas de marzo y abril. Excluyendo el equipo de transporte, las nuevas órdenes aumentaron 1.7% mensual, ligeramente menor al aumento de 1.9% del mes anterior, y sin considerar el equipo de defensa, crecieron 2.1%. A tasa anual, las órdenes de bienes duraderos registraron un crecimiento de 1.3%, lo que muestra la recuperación acelerada en este indicador después de la caída de 7% observada en 2020. Consideramos que la expansión de la inversión en maquinaria y equipo en EUA puede ser relevante para la producción de manufacturas de ese país y de México en los próximos meses, lo que iría en línea con nuestra expectativa de fortaleza en las exportaciones mexicanas en 2021.
  • Jornada negativa para mercados accionarios. El presidente de la Reserva Federal de EUA, Jerome Powell, declaró que aún falta mucho terreno por recorrer antes de llegar a un incremento de la tasa objetivo, incluso si la economía ve “aumentos transitorios de la inflación”. En este contexto, en Estados Unidos los índices accionarios S&P500 y Nasdaq retrocedieron en 1.3% y 2.1% respecto a la jornada previa. En el mercado local, el Índice de Precios y Cotizaciones (IPC) registró una pérdida de 0.8%. Los rendimientos del Bono M a 2 y 10 años cerraron la jornada en 4.35% y 6.26%, respectivamente, registrando incrementos de 7.4 y 14.0pb, en ese mismo orden. El peso mexicano se depreció contra el dólar en 0.15% diario, al ubicarse en 21.00 pesos por dólar, su mayor nivel desde el 3 de noviembre de 2020. El riesgo país, medido por el CDS a 5 años, cerró la jornada en 107pb, el máximo nivel desde el 5 de noviembre pasado, y que implicó un aumento de 1.0% respecto al cierre anterior. Finalmente, el precio del petróleo Brent cerró en 66.94 dólares por barril, un aumento diario de 5.2%.
  • Hoy viernes INEGI publica información de demanda interna al cierre de 2020. Estimamos que el consumo privado disminuyó en 1.1% mensual (+3.0% en noviembre), equivalente a una caída anual de 5.7% con series originales. Para la inversión fija proyectamos una reducción mensual de 1.9% (+2.3% en noviembre), principalmente explicada por una disminución en la construcción, y que implicaría una contracción anual de 10.7% en cifras sin desestacionalizar.

Fuente: Citibanamex-Estudios Económicos con datos de INEGI y Bloomberg.

Invex Mapa Estratégico: al menos en el corto plazo, no existe una mayor precepción de riesgo para las operaciones de PEMEX, ni en la situación actual de las finanzas públicas.

 

¿Qué pasó con los mercados ayer?

Los principales índices accionarios en Estados Unidos concluyeron en terreno negativo, luego de los comentarios decepcionantes de Jerome Powell, que no lograron desvanecer las preocupaciones de los inversionistas en cuanto a las presiones sobre la inflación y el alza en las tasas de largo plazo, y es que Powell señaló que el banco central está muy lejos de lograr sus objetivos, ya que ve mucho terreno por recorrer antes de ajustar. En Europa, los mercados accionarios cerraron mixtos, ante el aumento de los rendimientos de los bonos estadounidenses y la expectativa de un aumento en la inflación.  Ver documento.

 

Noticias corporativas

ASUR: El departamento de Análisis menciona que, los pasajeros totales cayeron (-) 49.2% en febrero, una contracción más pronunciada a la anticipada, pues las medidas de movilidad más estrictas en EE.UU. (principal país del viajero internacional para ASUR) incidieron que la compañía reportó la caída más fuerte desde septiembre del año pasado. Prevé cambios en sus estimados.  Ver documento.

GAP: El departamento de Análisis indica que, los pasajeros totales cayeron (-) 52.7% en febrero, una contracción más pronunciada a la esperada, especialmente en el pasajero internacional, lo que confirma la fragilidad de estos pasajeros ante las mayores restricciones de movilidad de los gobiernos extranjeros.  Ver documento.

 

PEMEX: Reporte e implicaciones en las finanzas públicas 

La situación financiera de PEMEX sigue siendo débil, acentuada además por los efectos adversos que dejó la pandemia por COVID-19. Sin embargo, parece que existe un mejor escenario hacia delante, tanto por la reactivación económica que detone una mayor movilidad y mejore los volúmenes de venta, como por la recuperación en el precio de los energéticos.

Si bien el apoyo del Gobierno Federal mediante una reducción en la tasa de impuestos y aportaciones directas continuará, esto se vería contrarrestado por los mayores ingresos que reciba la Federación por el incremento antes mencionado en el precio del petróleo.

En este contexto, parecería que, al menos en el corto plazo, no existe una mayor precepción de riesgo para las operaciones de PEMEX, ni en la situación actual de las finanzas públicas.  Ver documento.

 

Agenda Económica del día

 PAÍSANTERIORESTIMADO
Nóminas no Agrícolas, feb.E.U.49k150k
Tasa de Desempleo, feb.E.U.6.3%6.4%
Balanza Comercial, ene.E.U.(-)$66mmd(-)$67.5mmd
Crédito al Consumidor, ene.E.U.$9.7mmd$12.0mmd
Inversión Fija Bruta, dic.Méx.(-)12.1%(-)10.8%
Exportación de Vehículos,feb.Méx.233,533-
Producción de Vehículos, feb.Méx.278,111-